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Das Clare County liegt ganz im Westen von Irland und besitzt eigentlich nur zwei Rennbahnen, eine in Galway und die andere in Limerick. Aber es gibt viele Züchter und natürlich die berüchtigten Pounds*. Im Jahr 2013 wurden 183 Greyhounds von ihren Besitzern in dem lokalen Pound abgegeben. Für 177 von ihnen bedeutete dies den Tod. Das Clare Greyhound Project wurde im Mai 2014 von Eileen, die sich seit 2002 aktiv für die Rettung von Greyhounds einsetzt, und Deidre, die seit 15 Jahren aktiv ist und einen eigenen Shelter bei sich am Haus betrieben hat, ins Leben gerufen. Seit der Gründung konnten über 200 Greyhounds gerettet werden.

Zusammen mit 4 bis 5 Helfern kümmern sich die beiden um 8 bis 10 Hunde, die sie in ihrem Shelter unterbringen, versorgen und auf den Weg in ein neues Leben vorbereiten. Finanziert wird dieses Projekt ausschließlich aus privaten Mitteln und Spendengeldern. Die Hund werden geimpft, gechippt, ärztlich versorgt und kastriert. Die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere steht ihnen an erster Stelle.

* Pounds sind Abgabe- und Aufnahmestationen für unerwünschte, aufgegriffene oder beschlagnahmte Tiere. In der Regel bleiben 14 Tage, um die Tiere in ein Zuhause zu vermitteln bzw. für die Besitzer ihre entlaufenen und aufgegriffenen Tiere zurück zu bekommen. Danach werden die Tiere euthanasiert. Greyhounds haben diese Karenzzeit selten. In Irland unterliegen sie noch nicht einmal dem Tierschutzgesetz, das für Haustiere gilt. Greyhounds gelten in Irland als Nutztiere. Sie werden in der Regel bereits am nächsten Tag getötet. Ein Gesetz, dass die Tötung eines Tieres bzw. einen chirurgischen Eingriff ohne Grund verbietet und unter Strafe stellt, gibt es in Irland nicht.