Liebe Leser unserer HP,

immer wieder werden wir gefragt, wann die nächsten Greys kommen und was wir unter den gegebenen Umständen überhaupt tun können bei Greyhound Forever e.V.?

Infolge der Corona-Pandemie müssen wir täglich mit neuen gesundheitlich und wirtschaftlich bedingten Auflagen oder Lockerungen rechnen. Derzeit ist unserem Transporteur die Ausreise aus Irland ebenso untersagt, wie eine Weiterfahrt durch GB oder Frankreich nach Deutschland. Momentan können leider auch keine der auf deutschen Pflegestellen befindlichen und bereits fest zugesagten Greys nach Österreich oder in die Schweiz gehen, da sowohl die Ausreise wie auch die Einreise in diese Länder nicht gestattet ist.

Für uns heißt das: „Geduldig sein und auf den Tag X hoffen, der wieder Vermittlungen unter regulären Bedingungen zulässt.“ Wir beide sind fast täglich mit unseren irischen Tierschützerinnen in Kontakt, auch weil es erfreulicherweise genügend Anfragen für unsere Greys „hier oder noch in Irland“ gibt. Aber, wie Andrea Uecker zuletzt schrieb: „Die Welt steht derzeit still“ und es tut uns in der Seele weh, dass wegen der fehlenden Abgänge alle Pflegestellen auf der grünen Insel total überfüllt sind. Um deren Not wenigstens finanziell ein wenig zu lindern, haben wir in der vergangenen Woche einen weiteren Betrag von 2.500€ an WAGI, sprich Eileen Toomey, überwiesen. Darüber hinaus gehende finanzielle Hilfen, etwa für die räumliche Erweiterung von Pflegestellen in Irland, sind in Arbeit.

In diesem Zusammenhang danken wir nochmals allen lieben Menschen, die unserem Team mit ihrem persönlichen Einsatz, ihren Spenden und den großen wie kleinen Hilfeleistungen zur Seite stehen.

Ihnen und euch allen weiterhin beste Gesundheit.

Im Namen des Vorstands von Greyhound Forever e.V.
Barbara Himpeler und Ulla Winkler