Herzlich Willkommen
bei GREYHOUND FOREVER e.V.

Sonntag, 25. August 2019
Windhundwanderung ins Rotthäuser Bachtal

 

Achtung! Das ist kein Spaziergang.

Hallo Ihr Lieben,

Es geht über Stock und Stein, bergauf und bergab. Aber erholsame Geraden sind überwiegend dabei. Das Rotthäuser Bachtal liegt nahe Düsseldorf-Gerresheim (unser Startpunkt ). Der anfängliche Aufstieg ist etwas beschwerlich, aber man wird belohnt mit einer wunderbaren Natur. Ich habe jedes Mal das Gefühl eine andere Welt zu betreten. Alte Bauernhöfe, die teilweise ihren Ursprung im 14.Jahrhundert haben, vorbei an Fischteichen und durch den Hohlweg , der im Mittelalter entstand.
Wir laufen entspannt 1,5 Stunden, dann erreichen wir den Biergarten von dem Lokal „Kaisershaus“. PAUSE! Dann weitere 1,5 Stunden zurück.

Wir treffen uns am
25.08.19 um 11.00 Uhr
in Düsseldorf-Gerresheim,
Quadenhofstraße 151
( Das ist der Friedhof)

Ich freue mich sehr Euch wiederzusehen.

Liebe Grüße
Astrid mit Clooney, Guinness und Scully

Bitte meldet Euch bei mir an:
astrid.schmid-lindemann@greyhoundforever.de

Sommerfest am 17.08.2019

Aufregend, spannend und entspannt zugleich!

Vergangenen Samstag konnten wir, bei sehr angenehmen Temperaturen für Hund und Mensch, unser diesjähriges Sommerfest feiern. Der Wettergott war uns auch sehr wohlgesonnen. Erstmals konnten auch 16 Neuankömmlinge mitfeiern. Dominic und Tony sind mit ihrem Transporter direkt auf das Gelände gefahren, so dass viele Interessierte sich ein Bild von dem gut ausgestatteten Transporter machen konnten und natürlich auch ihre Fragen an uns platzieren konnten.

Es ist immer schön, wenn wir unsere adoptierten Hunde wiedersehen, Mitglieder aus dem Norden und Süden Deutschlands anreisen, bekannte und unbekannte Gäste, auch aus Österreich und der Schweiz, begrüßen dürfen, und man sich einfach in tollen Gesprächen austauscht.

Wir möchten uns ganz herzlich bei dem Team der Tierphysiotherapie Franziska Bigge bedanken, die kostenlos ihre physiotherapeutische Kompetenz angeboten haben und auch regen Zulauf hatten. Auch möchten wir uns natürlich ganz besonders bei dem Team des KSW, für die perfekte Bewirtung und die Gastfreundschaft, bedanken.

Aus unserer Sicht, ein sehr gelungenes Fest und wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Aber lassen wir einfach die Bilder für sich sprechen …

Neueste Updates unserer Pflegestellen

09.08. – Pflegestellen berichten => Ertha >>
08.08. – Pflegestellen berichten => "Erin und Sofia" >>
02.08. – Pflegestellen berichten => Bulli >>
12.06. – Pflegestellen berichten => Topsy >>
30.05. – Pflegestellen berichten => Tom >>

Berichte unserer Adoptanten

11.07. – Adoptanten berichten => "Lady" >>

Zur Situation in Irland und Ziele unseres Vereins
Kritisch hinterfragt!
­„Das unendliche Leid der Greyhounds hinter der Rennbahnkulisse“, war der Grund, unseren Verein zu gründen, es ist und bleibt der Grund, weshalb wir nicht aufgeben werden, die Situation der Greys in Irland öffentlich zu machen.
­

Wie so häufig, ist die Sucht nach Geld und Ansehen Grund genug für die geldgierigen Züchter und Drahtzieher der Rennindustrie, jährlich zwischen 30.000 und 50.000 Greyhounds das Licht der Welt erblicken zu lassen. Kein Land der Welt braucht solche Unmengen von Hunden, bei deren Geburt bereits feststeht, dass sie in ihrem Heimatland nur äußerst selten in einer liebevollen Familie untergebracht werden. Auf ihren qualvollen Leidensweg als Gebär- und Rennmaschinen sowie die unzähligen täglichen Morde an dieser liebevollen Rasse müssen wir hier nicht weiter eingehen.

Bei Gründung unseres Vereins haben wir uns vorgenommen, so viele Greys wie eben möglich, zu vermitteln. Dass bei der Vermittlung unsere Standards berücksichtigt werden müssen, versteht sich von selbst. Mit großem Vertrauen in die vielen Interessenten haben wir dieses Ziel nach 3 Jahren eindeutig erreicht. Durch das ständig wachsende Interesse an unserer Arbeit und der sehr guten und nachhaltigen Zusammenarbeit mit unseren Adoptanten konnten bisher 300 Greys vermittelt werden. Unser Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben.

In welcher Form konnten wir bisher unsere Tierschutzfreunde in Irland unterstützen? Ein Teil der bei uns eingehenden Spenden wurde bzw. wird der von uns geschätzten Tierschützerin Eileen (ehemals Clare Greyhound Projekt), heute WAGI (We Adore Greyhounds Ireland) zur Verfügung gestellt. Sie kann damit ihre weit abgelegenen Pflegestellen unterstützen, ihre Tierarztrechnungen bezahlen, kauft Futter und Kleidung für die von ihr aus den Todeszellen geretteten Greys und bereitet sie liebevoll auf ihr künftiges Leben bei uns vor. Unsere Ösi-Fraktion um Daniela, Kerstin und Rupert konnte sich vor einigen Wochen persönlich über die Verhältnisse vor Ort in Irland, die Verwendung unserer Spendengelder und den nachhaltigen Einsatz der irischen Tierschützer informieren. Ein Auszug ihres Reiseberichtes ist auf unserer HP nachzulesen.

Welche Möglichkeiten haben wir, dem Treiben der Rennindustrie in Irland ein Ende zu setzen? Unsere irischen Tierschützer empfehlen uns dringend, jede Agitationen gegen die Rennindustrie zu unterlassen, da es sonst zu Belastungen und Einschränkungen kommen könnte, die WAGI und andere bei deren Arbeit nur unnötig behindern würden. Kein Züchter wird zum Umdenken gebracht, nur weil wir die Rennindustrie angreifen. Das Wetten auf Hunde, der Besuch der Rennbahnen muss unterbunden werden, mit dem Ziel, diese gänzlich zu schließen.

Leider werden wir uns gegenüber der Rennindustrie weiterhin in Zurückhaltung üben müssen, uns jedoch in Abstimmung mit unseren Partnern in Irland an gezielten Protest-Aktionen beteiligen und die von uns ausgewählten Organisationen weiterhin mit Spendengeldern bei ihrem Kampf gegen die Rennindustrie unterstützen. Wir denken über eine Petition über „Care 2“ zugunsten des Irish-Greyhounds nach, das muss allerdings behutsam und in Abstimmung mit unserem Fachanwalt angegangen werden. Im Übrigen hat das Gesamtpaket Greyhound Forever e.V. in Irland eine gewisse Beachtung gefunden, die es weiter auszubauen gilt.

Wir waren und bleiben weiterhin offen für neue Mitglieder, die unsere Arbeit aktiv unterstützen möchten.
Größere Anzahl aktiver Mitglieder = größere Unterstützung bei unserer Vereinsarbeit = mehr Pflegestellen = größere Vermittlungszahlen = mehr Aufmerksamkeit im Einsatz für die Greys national und international.

Wir sind noch nicht am Ende mit unseren Ideen, wir haben gerade erst begonnen.­

RTÉ – Eine Reportage vom 25. Juni 2019
„Greyhounds Running For Their Lives“

RTÉ – Raidió Teilifís Éireann (öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft der Republik Irland) hat am Dienstag abend in Irland eine Reportage über die irische Windhund-Rennindustrie ausgestrahlt. Wir denken, dass sich jeder, der es ertragen kann, diesen Film ansehen sollte, auch wenn diese Reportage die grausame Realität der Greyhounds in Irland darstellt. Auch wenn uns die Hintergründe natürlich bekannt waren, haben uns die Bilder und Fakten wieder schockiert. Deshalb haben wir unseren Verein vor drei Jahren gegründet und werden auch nicht aufgeben, für diese zarten und sensiblen Langnasen zu kämpfen. Nehmt Euch bitte die Zeit (1 Stunde)! Der Film ist nicht für Kinder und Jugendliche geeignet, da einige Szenen sehr grausam sind!

Jede Anklage soll die Chance einer Gegendarstellung bekommen. Daran halten wir uns. Wir weisen allerdings darauf hin, dass der Reportage von RTÉ aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen ist:

Hier sehen Sie die Reportage von RTÉ >>

An die Funktionäre des IGB von Greyhound Forever e.V.:
Die Reportage haben Sie, als Organisation, in Auftrag gegeben (2017). Wir wundern uns, dass diese Reportage erst jetzt (2019) ausgestrahlt wurde und hoffen natürlich inständig, dass diese grausamen Machenschaften 2019 bereits ein Ende gefunden haben. Leider haben wir andere Informationen diesbezüglich.

Wir, als ein Verein, der diese tollen Greyhounds in liebevolle Familien vermitteln, würden uns wünschen, dass SIE das Töten verbieten und strafrechtlich verfolgen, und zwar auch innerhalb Ihrer Vereinigung. Dieser Beitrag von RTÉ hat leider die Grausamkeit und Profitgier in Bildern gezeigt und war schon längst überfällig. Wir sind erschüttert, traurig und auch wütend, dass diese tollen Hunde, wie Müll entsorgt werden. Sie sollten sich in Grund und Boden schämen, den besten Freund des Menschen und diese liebenswerte Rasse derart barbarisch zu behandeln! Macht dem Wahnsinn endlich ein Ende!

Mit traurigen und hoffnungsvollen Grüßen
Das Team von Greyhound Forever e.V.

Der IGB (Irish Greyhound Board) hat auf die Reportage reagiert >>

Der Staatsminister für Ernährung, Forstwirtschaft und Gartenbau Andrew Doyle hat sich auch geäußert >>

In eigener Sache

Wir suchen liebevolle Pflegestellen für unsere Greys

Vielleicht versuchen Sie es einfach mal? Jede einzelne Pflegestelle hilft, einen Greyhound mehr zu retten. Jeder Greyhound, der nach Deutschland geholt wird, macht Platz bei den Tierschützern in Irland, um den nächsten retten zu können. Wir können leider nicht alle retten, aber jedes einzelne Leben zählt. Man muss ja nicht unbedingt bei jeder Ankunft einen nehmen. Selbst wenn jemand einmal im Jahr einen Pflegie aufnimmt und vermittelt, ist das schon viel. Vielleicht wird man direkt beim ersten Versuch zum „Pflegestellenversager“ und scheidet dann in Zukunft als Pflegestelle aus, aber dann hat man es wenigstens versucht und dieser eine Greyhound ist gerettet.

Bitte melden Sie sich bei Barbara Himpeler, Tel.: 02247 – 89375 oder 0163 – 6928311

22.-24. März 2019

Irlandreise

Seit der Vereinsgründung war es uns ein Anliegen unsere Partner in Irland auch einmal persönlich zu besuchen. Von Dublin aus fuhren wir weiter Richtung Westen in das County Clare. Beim gemeinsamen Abendessen mit Eileen von WAGI – We adore Greyhounds Ireland (vormals Clare Greyhound Project) haben wir viele wertvolle Informationen erhalten. Ziel unserer Reise war es ja auch herauszufinden, wie wir WAGI zukünftig nachhaltig unterstützen können. Am folgenden Tag ergab es sich, dass wir miterleben durften, wie Greyhounds ein Neuanfang ermöglicht wird. Natürlich hatten wir Bilder über schlechte Haltungsbedingungen im Kopf, es dann aber mit eigenen Augen zu sehen war ein sehr emotionales Erlebnis für uns. Zwei Grey-Hündinnen wurden vom Besitzer an WAGI übergeben. Sofia und Erin (so haben wir sie später benannt) wussten nicht wie ihnen geschah, und dass genau dieser Moment die alles entscheidende Wende in ihrem Leben bedeutete, war ihnen zu diesem Zeitpunkt ganz bestimmt nicht klar.

Unsere Fahrt führte uns weiter nach Limerick, wo wir kurz Halt vor dem Greyhound Stadion machten. Die Rennbahn selbst ist von einem blickdichten Holzzaun umgeben, von den Geschehnissen dahinter bekommt man von außen nicht viel mit. Das Läuten einer Glocke kündigte den Start eines Rennens an. Huckepack konnte man ein paar Eindrücke sammeln und sehen, wie drei Greys einen Trainingslauf absolvieren mussten. Es waren Sekunden, die man so schnell nicht mehr vergisst, sind doch unsere eigenen Vierbeiner auch einmal auf genau dieser Bahn gelaufen. Sie durften diese Zeit hinter sich lassen und führen nun ein rundum zufriedenes Leben, so viele andere Greyhounds haben ihres hier aber verloren.

Pflegestellen sind in Irland rar und wir konnten uns später an diesem Tag auch ein Bild einer Tierpension im County Tipperary machen, die unter anderem für WAGI Hunde bis zur Ausreise aufnimmt, in einfachen Verhältnissen unterbringt und liebevoll betreut. Bei einem gemeinsamen Spaziergang durften wir Asha und Zora kennenlernen, noch bevor sie in wenigen Tagen in Deutschland ankommen.

Weiter ging es zu PAWS Animal Rescue Ireland. Neben WAGI bekommen wir auch von PAWS regelmäßig sehr viele Greyhounds anvertraut. Bei einem Rundgang lernten wir die Greyhounds King, Hugo, Claus, Misty und Topsy kennen. An diesem Tag haben wir schon einiges erlebt und die große Menge an Greyhounds und Lurchern hier hat uns sehr betroffen gemacht. Obwohl das Tierheim bereits überbelegt ist, bringt man es kaum übers Herz einem bedürftigen Tier die Aufnahme zu verweigern.

Während unseres Aufenthalts ist uns nicht ein einziger Greyhound auf Irlands Straßen, Wegen oder in Gärten aufgefallen. Es gab für uns, bis auf die Beschilderung am Weg zur Rennbahn, so gut wie keine Hinweise auf deren Existenz und ihr tristes Leben in irgendwelchen verborgenen Hinterhöfen. Für 15 Euro kann man seinen Ex-Champion, seine Top-Zuchthündin oder den nutzlosen Junghund legal mit einem Bolzenschussgerät über die Regenbogenbrücke schicken lassen. Immer weniger Tierheime (dog pounds) nehmen derzeit noch Greyhounds auf, die Vermutung liegt nahe, dass man dadurch negative Berichterstattung vermeiden möchte. Die Rückfahrt nach Dublin am frühen Abend verlief sehr ruhig. Wir mussten, jeder für sich selbst, einen Weg finden mit dem Erlebten, den schönen und auch den weniger schönen Momenten dieses Tages, umzugehen, bevor es Sonntagvormittag wieder zurück nach Hause ging.

Wir haben einige Ideen für gezielte Unterstützung unserer Partner in Irland mitgenommen.

Im Namen von Eileen dürfen wir ein ehrliches und aus tiefstem Herzen kommendes DANKESCHÖN übermitteln. Die Gewissheit, dass wir hinter ihr stehen und sie nicht ganz allein mit all ihren Sorgen und Nöten ist, gibt ihr Mut und Zuversicht Tag für Tag weiterzumachen, auch wenn es oft hoffnungslos erscheint.

Daniela, Rupert und Kerstin

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Ankunft vom 30.03.2019

Hannah und Alvin, Freunde für’s Leben

In Anwesenheit zahlreicher Vereinsmitglieder konnten wir heute 10 weitere wunderschöne Greys an ihre Adoptanten und Pflegestellen übergeben. Ein per Whats-App übermitteltes Bild und einige Zeilen der 9jährigen Hannah Sandner hatten uns bereits Tage zuvor gezeigt, wie liebevoll Kinder mit dem treuesten Freund des Menschen verbunden sein können, obwohl Hannah „ihren“ Alvin nur von einem Foto aus Irland kannte.

Hannah war den kompletten Vormittag hin und weg von Alvin und der hat das offensichtlich genauso empfunden, denn der große Kerl wich nicht mehr von ihrer Seite. Schön, wie die beiden innerhalb weniger Augenblicke zusammenfanden. Wir wünschen dir, liebe Hannah, dass du und Alvin Freunde fürs Leben werdet und gut aufeinander aufpasst. Es würde uns sehr freuen, wenn du uns weitere Bilder zur Verfügung stellen würdest, in denen du über euch beide berichtest.

Liebe Grüße von Greyhound Forever e.V.

Zuhause gesucht

Hallo Leute, ich bin’s, Bandit, der Weihnachtself…

Ich wollte mich heute mal persönlich zu Wort melden und mich vorstellen. Denn irgendwie scheine ich immer übersehen zu werden, dabei bin ich doch so ein toller Kerl! Früher in Irland, da musste ich mir die Seele aus dem Leib rennen, viele Jahre lang. Irgendwann dann durfte ich endlich diesen ganzen Rennzirkus verlassen und kam ins Tierheim. Allerdings konnte ich auch da, so wie zuvor bei meinem Besitzer, lediglich in einem Zwinger wohnen. Und das dann ganze zwei weitere Jahre lang.

Seit ich Ende Juni diesen Jahres nach Deutschland kam, wohne ich aber endlich in einer Wohnung. Und ich kann euch sagen, das gefällt mir sehr! Und obwohl ich so viele Jahre in Zwingern verbacht habe, war ich sofort stubenrein! Jetzt ist es ja so, dass mein jetziges Zuhause nur eine Pflegestelle ist, auf welcher ich gut auf mein zukünftiges Leben als Familienhund vorbereitet wurde. Und ich habe mich wirklich ganz toll gemacht! Daher verstehe ich nicht, warum ich denn noch immer kein eigenes Sofa gefunden habe. Es sind schon so viele andere Greyhounds nach mir nach Deutschland gekommen und fast alle dürfen bereits Weihnachten unter ihren eigenen Tannenbäumen feiern. Das würde ich mir auch soooo sehr wünschen.

Ich gebe mir immer so Mühe zu gefallen, schmuse mich an jeden Menschen ran, der in der Nähe ist, weil ich euch Menschen doch so sehr liebe. Wo auch immer mein Pflegefrauchen mit mir auftaucht, benehme ich mich vorbildlich! Heute waren wir auf einem Weihnachtsmarkt und auch dabei habe ich ganz souverän mitgemacht. Überhaupt bin ich ein toller Begleithund, den man überall mitnehmen kann. Am tollsten finde ich zwar die Natur und lange Spaziergänge, aber auch in die Stadt kann man mich prima mitnehmen oder zu Besuch bei Freunden und Verwandten. Hauptsache, ich bin dabei!

Das einzige, was mir nicht so gefällt, sind andere Tiere in meinem Zuhause. Denn ich bin schließlich ein Einzelprinz! Von daher wäre es besser wenn man mir den Luxus gönnt, ein Zuhause ganz für mich allein zu haben. Manchmal frage ich mich, ob dies das Problem ist, weshalb mich keiner will? Weil ich ein Einzelprinz bin? Aber es gibt doch immer wieder Menschen, die eh nur einen einzigen Hund haben möchten. Warum dann nicht mich? Es ist ja nicht so, dass man mit mir nicht in die Nähe von anderen Hunden gehen kann. Ganz im Gegenteil. Nur Zuhause sieht das eben anders aus. Und ja, ich gebe zu, wenn man mit mir in einen Auslauf voller anderer Hunde geht und die rennen schnell an mir vorbei, dann würde ich die gerne jagen. Ich war schließlich viele Jahre lang Profi-Renngrey und genau das wurde von mir verlangt. Jagen so schnell es geht. Wobei ich diesbezüglich auch schon große Fortschritte gemacht haben und gar nicht mehr so dolle reagiere.

Aber man muss ja auch nicht unbedingt mit mir in große Hundeausläufe gehen. Wenn es in meinem neuen Zuhause einen Garten zum Flitzen gäbe, dann wäre das super toll. Denn ich bin noch ganz schön fit und muss mich ab und zu mal auspowern können. Auch liebe ich ausgedehnte Spaziergänge. Wer also wie ich die Natur mag und gerne an der frischen Luft spazieren geht, findet in mir den perfekten Freund für’s Leben.

Und nun ist schon fast ein halbes Jahr in Deutschland vergangen und Weihnachten steht vor der Tür, aber immer noch kein Tannenbaum für den kleinen Weihnachtself Bandit. Das ist wirklich traurig und ich hoffe sehr, dass das hier der richtige Mensch liest und mir endlich eine Chance auf mein ganz eigenes Zuhause voller Liebe und Kuscheleinheiten bietet. Alle die mich kennen sagen, ich hätte es so sehr verdient und niemand versteht, warum mein Wunsch einfach nicht in Erfüllung zu gehen scheint. Bitte denkt an mich, liebe Menschen. Und wenn ihr mir kein Zuhause geben könnt, dann sagt doch bitte weiter, dass es mich gibt. Vielleicht kennt ihr ja meine zukünftige Familie schon und man muss diese einfach nur auf mich aufmerksam machen. Vielleicht habe ich ja doch das Glück und schaffe es noch rechtzeitig, um Weihnachten in meinem eigenen Zuhause zu feiern. Danke für’s Lesen und euch allen frohe Weihnachten!

Euer Bandit